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Osternacht mal anders – großes Konzert der Orchester und Bands am AEG

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Am Freitag, 31. März sowie Samstag, 1. April 2023 fand in der Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums jeweils ein langer Konzertabend statt. An beiden Tagen fanden viele Interessierte den Weg ans AEG und lauschten begeistert den musikalischen Beiträgen der Musikensembles der Schule.
Eröffnet wurde mit jazzigen Stücken der Mini-Band, darunter „Pink Panther“ oder „Skyfall“. Eine herausragende Leistung, angesichts dessen, dass fast alle Mitglieder der Mini-Band ihr Blasinstrument erst seit Klasse 5 erlernen. Darauf ertönte das Junior-Orchester unter der Leitung von Alexander Burda mit dem Triumphmarsch aus „Peter und der Wolf“ sowie Ausschnitten aus „Harry Potter“ von John Williams. Diese bekannten Stücke erfreuten vor allem die jüngeren Besucher sehr.
Den größten musikalischen Beitrag des Abends lieferte das Symphonieorchester unter der Leitung von Stephan Bergdolt. Es besteht derzeit aus 70 Schülerinnen und Schülern, von denen die meisten bereits seit Beginn ihrer Schulzeit fester Teil der Orchester oder Bands des AEG sind. Im ersten Konzertblock wurden drei abwechslungsreiche Stücke mit Solistinnen und Solisten aus dem Abiturjahrgang dargeboten. Den Anfang machte Mia Beigel als Flötistin in Franz Dopplers frei zu gestaltenden „Faintasie pastorale hongroise“ und Simon Bartelt überzeugte souverän an der Violine mit der „Scene de Ballet“ von Charles de Beriot. In einem virtuosen Duo concertant von Mendelssohn glänzten Mirja Kempf und Janina Damm als Klarinettistinnen, die sich nuanciert aufeinander abstimmen mussten und diese Aufgabe mit Bravour meisterten. Dass viele der Solisten ihre Stücke auswendig spielten und nahezu ohne Lampenfieber auf der Bühne standen, erstaunte das Publikum merklich. Nach einer Pause erklangen im zweiten Konzertblock weitere Stücke des AEG-Symphonieorchesters und abermals Solistinnen und Solisten aus dem Abiturjahrgang. So das berühmte a-Moll-Klavierkonzert von Robert Schumann mit Magnus Kleiner am Klavier. An ein äußerst schweres und selten gespieltes Kontrabasskonzert von Sergei Kussewitzky wagte sich Solistin Theodora Lazarevic und mit spanischem Temperament widmete sich Violinistin Anna Maria Jüdt der „Symphonie espangole“ von Edard Lalo. Als orchestraler und krönender Abschluss des Abends ertönte die Konzertouvertüre „Große Russische Ostern“ von Nikolai Rimsky-Korsakoff in der Aula des AEG. Der tosende Applaus zeigte, dass das Publikum sich bestens unterhalten fühlte.
In einem Late-Night-Programm ab 23 Uhr unterhielt zu Guter Letzt noch die AEG-Bigband unter der Leitung von Oliver Dermann und Janni Stephan das Publikum mit mehreren moderneren Jazzstücken, wie Kenny Loggins „Footloose“ oder „Watermelon man“ von Herbie Hancock. Schlagzeuger Alexander Kieß animierte mit „Cute“ von Neal Hefti zum Mitklatschen und ließ niemanden mehr auf den Stühlen sitzen.
Das AEG bot mit diesem vielfältigen Konzert einen äußerst kurzweiligen Abend. Das Publikum war begeistert von der Fülle der Stücke und dem hohen Niveau der Soli, die an diesem Abend von den Schülerinnen und Schülern dargeboten wurden. Die Aula des AEG war gefüllt mit fröhlichen Gesichtern und fantastischer Musik, die alle Erwartungen übertraf. Ein mehr als gelungener Abend, und daran ließ der mehrfach langandauernde Applaus auch nicht zweifeln.
Felicitas Tosic

Link zu einem Artikel der Kreiszeitung

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