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Mediation - Streitschlichter am AEG

Allgemeines
Mediation ist eine spezielle Form der Streitschlichtung, die eine besondere Ausbildung erfordert. Schülermediatoren lernen die Grundlagen der Konfliktbearbeitung nach dieser Methode und üben sie ein, so dass sie dann befähigt sind, Konflikte unter Schülern ,vor allem der unteren Klassen, möglichst unabhängig von Lehrern zu lösen. Seit 2002 werden am AEG in regelmäßigen Abständen von zwei bzw. drei Jahren Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse zu Streitschlichtern ausgebildet. Dazu haben einige Lehrkräfte, u. a. Frau Munzinger und Herr Klink, eine vom Regierungspräsidium angebotene Ausbildung absolviert. Beide Lehrkräfte arbeiten inzwischen bei diesem Projekt mit unserer Schulsozialarbeiterin Frau Marcon zusammen.

Ausbildung der Schülermediatoren
Aufgabe der Schulsozialarbeiterin und der Lehrkräfte ist es zunächst, interessierte und geeignete Schülerinnen und Schüler für die Ausbildung und den Einsatz als Mediator zu gewinnen. Dazu werden Schüler der 8. und 9. Klasse durch einen Aushang aufgerufen und/oder persönlich angesprochen. Ein Ausbildungskurs sollte aus ca. 10 bis 20 Schülern bestehen. Der Ausbildungskurs wird als AG angeboten und in der Regel als Blockseminar im ersten Halbjahr an zwei Wochenenden (Freitagnachmittag und Samstag) in der Schule durchgeführt. Weitere einstündige Treffen im Anschluss und eine Abschlussprüfung gehören zur Ausbildung. Insgesamt umfasst die Ausbildung ca. 20 Schulstunden. Die Teilnahme an der Ausbildung wird im Zeugnis vermerkt. Außerdem erhalten die Schülermediatoren eine Urkunde.
Die Ausbildung hat folgende Inhalte: Es werden verschiedene Aspekte von Konflikten erhellt, die Grundregeln der Mediation erläutert und die einzelnen Phasen der Mediationssitzungen vorgestellt. Dabei werden hierfür nötige Gesprächstechniken gezeigt und eingeübt. Außerdem werden die Aufgaben und das Rollenverständnis der Streitschlichter im Prozess der Mediation reflektiert. Schließlich werden konkrete Fälle besprochen und im Rollenspiel wird das Mediationsverfahren eingeübt. Die Schüler erhalten auch die Aufgabe, diese Form der Konfliktbearbeitung in den verschiedenen Gremien der Schulgemeinschaft bewusst zu machen und in regelmäßigen Abständen über ihre Arbeit zu informieren und dafür zu werben.

Aufgaben der Schülermediatoren
Die Aufgabe der ausgebildeten Schülermediatoren ist es, bei Konflikten zwischen i. d. R. zwei Schüler/innen vor allem in den Unterstufenklassen eine für beide Streitparteien zufriedenstellende Lösung zu erreichen. In der Regel melden die Klassenlehrer/innen diese Konfliktfälle der Schulsozialarbeiterin oder den Ausbildungslehrern. Diese stellen den Kontakt zwischen Streitparteien und Streitschlichtern her. Die eigentliche Mediation dauert ungefähr eine Unterrichtsstunde und findet in einem speziell dafür vorgesehenen Raum, zurzeit. R. 307, statt. Für die Sitzungen werden die beteiligten Schüler vom Unterricht befreit. Sie suchen eine für alle Beteiligten geeignete Stunde dafür und informieren im Vorfeld die betroffenen Fachlehrer. (Dieses Vorgehen ist durch einen GLK-Beschluss aus dem Jahr 2000 vom Kollegium einstimmig angenommen worden.) Der Verlauf der Mediation wird protokolliert. Für die Protokolle gibt es einen Schrank (in Raum 307), für den nur die Streitschlichter einen Schlüssel haben. Dieser Schlüssel ist im Sekretariat deponiert. Sämtliche Inhalte der Mediation unterliegen der Verschwiegenheit und bleiben eine Angelegenheit der Schüler untereinander.

Mediation und Qualitätsentwicklung
Sowohl die Ausbildung als auch die Einrichtung der Mediation sind fester Bestandteil der Qualitätsentwicklung in unserer Schulgemeinschaft: Sozial engagierte Schüler erhalten wertvolle Mittel und Anregungen, um an der Überwindung von Konflikten konstruktiv mitzuwirken. Schüler, die in einen Konflikt involviert sind, lernen diese besondere Form der Konfliktbearbeitung kennen und erfahren dabei, dass Konflikte auch ohne Strafe und Gesichtsverlust bearbeitet werden können. Welche Bedeutung Mediation auch über die Schule hinaus hat, zeigt die Tatsache, dass diese Methode auch zunehmend im Vorfeld juristischer Auseinandersetzungen zwischen Erwachsenen eingesetzt wird. Insgesamt leistet die Mediation einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung des Klimas unter Schülern an unserer Schule, auch wenn diese Form immer wieder ins Bewusstsein gerückt werden muss. Die Schülermediatoren am AEG wurden 2009 mit dem Schulsozialpreis ausgezeichnet.

Autor: Roland Klink, OStR

Methodencurriculum

Am AEG gibt es in jedem Schuljahr mehrere „Methodentage“. An diesen Tagen sollen die SchülerInnen außerhalb der normalen Unterrichtssituation Hilfen und Strategien an die Hand bekommen, wie sie ihren Schulalltag besser bewältigen, z.B. ihren Lerntyp erkennen und damit effektiver lernen oder eine sinnvolle Zeitgestaltung für die Hausaufgaben erarbeiten. Diese Methodentage werden bis zum Ende der Mittelstufe weitergeführt.

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Methodencurriculum und Methodentage

Am AEG gibt es in jedem Schuljahr mehrere „Methodentage“. An diesen Tagen sollen die SchülerInnen außerhalb der normalen Unterrichtssituation Hilfen und Strategien an die Hand bekommen, wie sie ihren Schulalltag besser bewältigen, z.B. ihren Lerntyp erkennen und damit effektiver lernen oder eine sinnvolle Zeitgestaltung für die Hausaufgaben erarbeiten. Diese Methodentage werden bis zum Ende der Mittelstufe weitergeführt.

Die SchülerInnen bekommen einiges Material, das sie in einem Methodenordner sammeln. Diesen Ordner sollten sie in allen Schuljahren weiterführen, dann haben sie am Ende der Mittelstufe eine schöne Sammlung von Lerntipps, auf die sie immer wieder zurückgreifen können.

564px-Adobe PDF Icon.svgDas aktuelle Hinweisblatt (PDF-Download)
enthält alle nötigen Informationen für
Eltern, Schüler und Kollegen.

Brigitte Wörner und Marie-José Larsen

 

Methodencurriculum

Im Methodencurriculum ist festgelegt, welche Lern- bzw. Präsentationsmethoden jeder Schüler in einer Jahrgangsstufe erlernen oder vertiefen soll.

Am AEG führen wir in jeder Klassenstufe zwischen Klasse 5 und 11 einen bis mehrere Methodentage bzw. Methodenstunden durch, die in der Regel vom normalen Fachunterricht losgelöst sind. Die Inhalte werden entweder von Experten(teams) oder von den Lehrern vermittelt, die die Schüler auch im Fachunterricht betreuen.

Ein Modul dauert zwischen zwei und sechs Schulstunden.

Die Schüler sammeln die wichtigsten Tipps und Ergebnisse in einem Methodenordner, den sie über die Jahre hinweg führen.

Die Anwendung der gelernten Inhalte findet im Fachunterricht statt. Die genauen Termine der Methodentage bzw. -stunden werden den Schülern zu Beginn eines Schuljahres mitgeteilt. Sie liegen zum Großteil im ersten Schulhalbjahr.

Die Inhalte der einzelnen Module (Stand August 2013):

Klasse 5 Schwerpunkt: Lernen lernen

  • Arbeitsplatz, Schulranzen, Hausaufgaben (im Fach Deutsch)
  • Sensibilisierung für Gruppenarbeit
  • Heftseiten gestalten
  • Effektiver lernen und behalten (Lerntypentest, Lernstrategien, etc)
  • Klassenarbeiten vorbereiten
  • Texte lesen I:Texte verstehen und auswerten


Klasse 6 Schwerpunkt: Informationsbeschaffung

  • Texte lesen I: Lesetechniken
  • Arbeiten mit Nachschlagewerken
  • Informationen beschaffen: Internetrecherche (im Fach Deutsch)
  • Erste Einführung in das Präsentieren


Klasse 7 Schwerpunkt: Referat

  • Texte lesen II (arbeiten mit längeren Texten, scannen, exzerpieren, etc.) Power Point (im Fach Erdkunde) Referate erstellen (Aufbau, Gliederung, Handout) Referate vortragen (freies Sprechen nach Stichwortzetteln)


Klasse 8 Schwerpunkt: Präsentation

  • Mitschreibtechnik I (strukturierendes, stichwortartiges Mitschreiben)
  • Visualisierung und Medieneinsatz
  • Rhetorik: Vortragstechnik, sprachliche Übung, Körpersprache
  • formale Grundlagen der Hausarbeit (Profilfach: NWT bzw. Französisch bzw. Musik)

Klasse 9

  • Bildbearbeitung (scannen, Grafiken erstellen, etc.) (Dieses Modul findet auf freiwilliger Basis für hilfesuchende Schüler statt)


Klasse 10

  • Lernpsychologie (Zeitmanagement, etc.)


Klasse 11

  • Wissenschaftliche Arbeit / Facharbeit (Aufbau, Form, Seitenlayout, Zitieren, Quellen, Literaturangaben, etc.)


Autorin: B. Wörner, StD'

Mittel- und Oberstufenchor

Der Mittel-und Oberstufenchor setzt sich aus ca. 60 Schülerinnen und Schülern der Klassen 8-12 zusammen, welche sich jeden Dienstag von 14.00-15.35 Uhr in Raum 007 zur Probe treffen. Einmal pro Schuljahr findet eine 3-4 tägige Probenphase statt, um an den Konzertprogrammen zu feilen. Meistens werden 2 Konzertprogramme pro Jahr erarbeitet. In den Konzerten haben besonders interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit, in kleineren Gruppen oder solistisch ihr Können einem breiten Publikum zu präsentieren.

Das Repertoire umfasst sowohl klassische geistliche und weltliche Chormusik verschiedener Jahrhunderte als auch populäre Stücke aus den Bereichen Musical, Rock-Pop, Filmmusik etc. .

Bei den Chorproben spielt Stimmbildung eine große Rolle. Deshalb findet zeitgleich zur Chorprobe in kleinen Gruppen Stimmbildung bei der Gesangspädagogin Angelika Bernhard-Peltonen statt. Geleitet wird der Mittel-und Oberstufenchor von Simone Reißing-Szabó. Programme der letzten Jahre:

  • 2010 - Januar: A.Vivaldi: Gloria, Halleluia aus „A Soulful Celebration“
  • 2011 - April: Bekanntes aus Film, Funk und Fernsehen
  • 2011 - Mai: geistliche Abendmusik mit Werken von Händel, Mozart, Mendelssohn, u.a.
  • 2011 - Dezember: B.Britten: A Ceremony of Carols und andere Weihnachtslieder
  • 2012 - April: K.Jenkins: Adiemus, Gloria
  • 2013 - März: Ein Streifzug durch die Musical-Geschichte 2013 - Juni: W.A.Mozart: Kleine Orgelsolo-Messe in C 

Autorin: Simone Reißing-Szabó, StR‘

Unterkategorien

Zitate

Einstein"Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuchs, sie zu erwerben." 

Albert Einstein,
deutscher Physiker (1879-1955)

Impressionen

Termine

Okt
22

22.10.2018 17:30 - 19:30

Okt
23

23.10.2018 12:15 - 13:00

Okt
29

29.10.2018 - 04.11.2018

Nov
6

06.11.2018 14:00 - 17:30

Nov
6

06.11.2018 19:45 - 21:45

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