Bericht

Auf Spuren eines Mörders

Der Bio-LK führt DNA-Analysen im Schülerlabor durch

Wer war der Täter? Dieser Frage ging der Biologie-Leistungskurs am 10. Juli 2026 bei einer Exkursion im Gymnasium Unterrieden in Sindelfingen nach. Dort lernten wir eine Methode kennen, die auch in der Kriminaltechnik eingesetzt wird: die Analyse von DNA-Spuren, auch Gelelektrophorese genannt.

Nach einer kurzen Einführung durch die Biologielehrerin Nadja Böttinger machten wir uns selbst an die Arbeit. Unsere Aufgabe war es, mithilfe verschiedener DNA-Proben einen fiktiven Mordfall zu lösen. Dazu bereiteten wir die Proben vor und führten mehrere Arbeitsschritte durch, die auch in echten Laboren verwendet werden.

Anschließend untersuchten wir die Proben mit einer Methode, bei der die DNA durch ein Gel wandert. Dabei entstehen charakteristische Muster, die miteinander verglichen werden können. Besonders spannend war es, die Ergebnisse Schritt für Schritt sichtbar werden zu sehen und herauszufinden, welche Probe mit der DNA vom Tatort übereinstimmt.

Durch den Vergleich der verschiedenen Spuren konnten wir schließlich den Täter identifizieren. So erhielten wir einen anschaulichen Einblick in die Arbeit von Kriminaltechnikern und erfuhren, wie DNA-Analysen zur Aufklärung von Verbrechen beitragen können.

Die Exkursion bot uns die Möglichkeit, Inhalte aus dem Unterricht praktisch anzuwenden und selbst mit Laborgeräten zu arbeiten. Ein herzliches Dankeschön gilt Frau Stoll für die Organisation der Exkursion. Ebenso bedanken wir uns bei Nadja Böttinger und dem Gymnasium Unterrieden für die freundliche Betreuung und das spannende Experiment.

Text und Bilder: Jara Ulmer (J1), S. Stoll