Bericht

Jugend Forscht

und das AEG ist mittendrin, statt nur dabei! 

Vom 26. bis 27. Februar 2026 fand der Regionalwettbewerb Jugend forscht und Jugend forscht Junior in der Stadthalle Sindelfingen statt. Traditionell ist das Albert-Einstein-Gymnasium dort regelmäßig erfolgreich mit dabei. So wurden auch dieses Jahr wieder 3 Forschungsprojekte eingereicht und vorgestellt, darunter ein Regionalsieg und ein respektabler zweiter Platz bei starker Konkurrenz. 

Polina Radiuk (6b) untersuchte das Wachstumsverhalten von Rasensamen verschiedener Länder. Sie wollte herausfinden, welche Rasensamen am besten keimen, am schnellsten wachsen und am resistentesten gegen Trockenphasen sind. Dafür hat Polina Samen aus Deutschland, Schweden, Spanien, Frankreich, Italien und der Schweiz untersucht und in systematischer Forschung dokumentiert. Ergebnis: Die deutschen Rasensamen wachsen am besten. Ob das auch daran liegt, dass die Forschung hier in Böblingen durchgeführt wurde, muss weiter untersucht werden. Vielleicht von Polina, wenn sie im nächsten Jahr nochmals antreten wird. Dieses Jahr darf sie jedoch zunächst stolz auf ihren Regionalsieg im Fachbereich Biologie der Sparte Jugend Forscht Junior sein und wir drücken alle Daumen für den Landeswettbewerb in Balingen! 

Die Oberstufenschüler Jannes Durban und Samuel Cluss (beide J1), die letztes Jahr noch jeweils mit eigenen Forschungsarbeiten angetreten waren, haben die Jury des Fachbereichs Chemie in der Sparte Jugend Forscht dieses Jahr mit einem gemeinsamen Forschungsprojekt begeistert. „Beyond Milk“ heißt ihre Forschung, in der sie untersuchen wie Pflanzendrinks selbst hergestellt werden können und welche Eigenschaften diese haben. Mit ihrem chemischen Fachwissen konnten sie die Jury von ihrer Arbeit überzeugen und wurden dafür mit dem zweiten Platz belohnt.  

Drei „alte Hasen“ sind auch Kalle Blank, Ivan Bollinger und Maximilian Krol (alle Klasse 8). Die drei sind seit der 5. Klasse bei Jugend Forscht Junior mit dabei und haben dieses Jahr versucht ihr eigenes Hovercraft zu bauen. Ein Hovercraft ist ein Fahrzeug, das sowohl zu Wasser als auch zu Land auf einem Luftkissen fahren kann. Da das Projekt größer war als zunächst abzusehen, haben die drei entschieden, den Wettbewerb dieses Jahr als „Feedback“ zu nutzen, um ihre vollständige Forschung im nächsten Jahr präsentieren zu können. 

Zum öffentlichen Teil der Ausstellung waren auch neue Forscher des AEGs aus Klasse 5 mit dabei, um mal etwas von der „Tüftlerluft“ in der Stadthalle zu schnuppern und im nächsten Jahr ebenfalls eine Jugend Forscht Arbeit zu schreiben. 

Bei der Feierstunde sorgte zudem die AEG-Bigband für einen stimmungsvollen Rahmen. 

Die Forscherinnen und Forscher werden am AEG in den MINT-AGs von Frau Brandl, Frau Hasenmeier und Herrn Manak betreut.

Text und Fotos: J. Manak, L. Hasenmaier