Teens in Action
Rhythmus, der verbindet – Das Unterstufenkonzert 2026

Ein mitreißender, bunter und rundum gelungener Konzertabend begeisterte die Zuhörerinnen und Zuhörer kurz vor den Faschingsferien in der vollbesetzten Aula des AEG. Beim diesjährigen Unterstufenkonzert präsentierten die verschiedenen Ensembles eindrucksvoll die Ergebnisse ihrer intensiven Probentage im Haus Saron – und schnell wurde klar: An diesem Abend sollte niemand lange still sitzen bleiben.
Den schwungvollen Auftakt gestalteten die Gesangsklassen 5 und 6 mit dem Welthit „Mamma Mia“ von ABBA. Mit großer Begeisterung, klaren Stimmen und ansteckender Bühnenpräsenz eröffneten die jungen Sängerinnen und Sänger den musikalischen Abend.


Im Anschluss entführte der Unterstufenchor – unter der Leitung von Oliver Dermann – die Zuhörerinnen und Zuhörer in eine spannende Kriminalgeschichte. In einer gelungenen Mischung aus musikalischen Passagen und szenischem Spiel entwickelte sich eine Geschichte voller überraschender Wendungen. Mit viel Ausdruck, schauspielerischem Talent und stimmlicher Vielfalt schufen die Schülerinnen und Schüler eine Atmosphäre zwischen Spannung und augenzwinkerndem Humor. Das Publikum lauschte gebannt – und honorierte die gelungene Darbietung mit begeistertem Applaus.












Anschließend betrat das Juniororchester, unter der Leitung von Alexander Burda, die Bühne und präsentierte mehrere abwechslungsreiche Stücke – von Debussy, dem Ungarischen Tanz von Brahms bis Pippi Langstrumpf. Besonders beeindruckend war dabei nicht nur das musikalische Können der jungen Instrumentalistinnen und Instrumentalisten, sondern auch der Mut und die Souveränität der Juniordirigentinnen und -dirigenten. Mehrere Schülerinnen und Schüler übernahmen selbstbewusst den Taktstock und führten das Orchester mit großer Konzentration und Ausdruckskraft. Hier zeigte sich deutlich, wie intensiv und erfolgreich während der Probentage im Haus Saron gearbeitet worden war.








Nach der Pause folgte schließlich ein weiteres Highlight des Abends:
Die 7. Klassen brachten gemeinsam mit der Trommelgruppe um Till Ohlhausen die Aula endgültig zum Beben. Was zunächst mit einzelnen rhythmischen Motiven begann, entwickelte sich rasch zu einem pulsierenden Klangteppich, der den ganzen Raum erfüllte. Die Energie auf der Bühne übertrug sich unmittelbar auf das Publikum – eine mitreißende Gruppendynamik entstand, die in der gesamten Aula spürbar war.






Das Rhythmusfieber packte nun wirklich alle: Niemand konnte mehr ruhig auf seinem Platz sitzen bleiben. Klatschen, Mitwippen, Mitstampfen – überall bewegten sich Hände und Füße im Takt. Als schließlich auch das Publikum aktiv eingebunden wurde, erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt. Mit Klangröhren, die in der Aula verteilt waren, wurden die Zuhörerinnen und Zuhörer selbst Teil des musikalischen Geschehens. Gemeinsam entstanden vielschichtige Rhythmen, die eindrucksvoll zeigten: Rhythmus steckt in uns allen. Das Zusammenspiel aus Bühne und Publikum ließ die Grenzen zwischen Auftretenden und Zuhörenden verschwimmen und verwandelte die Aula in einen großen Klangraum voller Energie und Lebensfreude.

Mit Begeisterung, Teamgeist und spürbarer Freude an der Musik gestalteten die Schülerinnen und Schüler ein Konzert, das noch lange nachklingen wird – ein Abend, an dem das Rhythmusfieber wirklich alle gepackt hat.
Text: A. Popp
Bilder: Film-AG, F. Brandl, A. Popp




